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GET YOUR KICKS ON ROUTE 66 

Und das gilt natürlich ganz besonders zum 100-jährigen Jubiläum in diesem Jahr!

 2.448 Meilen Freiheit, Staub und Abenteuer: Die Route 66 zieht sich von Chicago bis L.A. und ist seit 1926 eine echte Ikone. Sie verbindet kleine Orte, große Städte und ein gutes Stück amerikanische Geschichte – ganz ohne verstaubt zu wirken. 

Die rund 271 Meilen (etwa 436 Kilometern) der Route 66 in Arizona zählt zum schönsten Abschnitt der gesamten Strecke und zeigt, was sie drauf hat: Von Flagstaff über das kultige Seligman bis nach Kingman erlebt man pures Route-66-Feeling. Dazu kommen spektakuläre Landschaften, perfekte Abstecher zum Grand Canyon und zahlreiche original erhaltene Abschnitte der legendären „Mother Road“, die den Geist vergangener Roadtrip-Zeiten bis heute lebendig halten. In Arizona folgt die Route 66 einer legendären Strecke von New Mexico bis nach Kalifornien und passiert dabei bekannte Orte wie Lupton, Holbrook, Winslow, Flagstaff, Williams, Seligman, Kingman und Oatman.

Williams, eine kleine ehemalige Cowboy-Stadt, gilt als Tor zum Grand Canyon. Von hier aus lässt sich die South Rim ganz entspannt mit der Grand Canyon Railway erreichen – eine nostalgische Zugfahrt mit Unterhaltung an Bord. Ein Zugüberfall ist dabei nicht ausgeschlossen 😉

Der Canyon zählt zu den großen Naturwundern der Erde und ist wohl einer der meistbesuchten Nationalparks überhaupt. Die rund sechs Millionen Besucher pro Jahr bleiben allerdings meist oben am Rand stehen und schauen hinunter. Wirklich abenteuerlustig sind weniger als ein Prozent davon – denn wer die wahre Magie erleben will, muss durch den Canyon wandern. Eine der klassischen Routen führt vom North Rim zum South Rim (oder umgekehrt): Vom North Kaibab Trail am Nordrand geht es über etwa 23 Kilometer und 1.830 Höhenmeter hinab bis zum Grund des Canyons. Von dort führt der Bright Angel Trail über 15,5 Kilometer und 1.370 Höhenmeter wieder hinauf zum Südrand.

So vielfältig wie die Events, die das ganze Jahr über zum 100-jährigen Jubiläum stattfinden (zum Schluss des Beitrags einfach auf den Link klicken), sind auch die Möglichkeiten, Land und Leute rechts und links der Route 66 kennenzulernen. In der Nähe von Holbrook lohnt sich ein Abstecher in den „Versteinerten Wald“, den Petrified-Forest-Nationalpark – eine beeindruckende Fundstätte von verkieseltem Holz (Foto oben). Der Park liegt auf dem südlichen Colorado-Plateau und gehört zur Painted Desert.

Und lass dich verzaubern von echtem Indianerschmuck in den Reservaten der Navajo- und Hopi-Indianer.

Nur 195 Meilen nördlich von Holbrook, an der Grenze zwischen Arizona und Utah, ist ein rotes Felsenabenteuer, das Monument Valley – eine spektakuläre Wüstenlandschaft, die Western-Träume wahr werden lässt. Wer hier durch die endlosen roten Felsformationen fährt, spürt den Geist der Navajo, die ihre Traditionen lebendig halten und dem Tal seine unvergleichliche Magie verleihen.

Auf dem Rückweg zur Route 66, rund 100 Meilen vor Holbrook, wartet bereits das nächste Highlight: der Canyon de Chelly. Hier ragt der berühmte Spider Rock in den Himmel, und mit der White House Ruin lässt sich eine kleine Siedlung entdecken, die vor über 1.000 Jahren direkt in die Felswand gebaut wurde. Im nahegelegenen Canyon del Muerto beeindruckt außerdem die Ledge Ruin – ein zweistöckiges Pueblo, das vor rund 900 Jahren errichtet wurde.

Ja, und wer den Mut hat, die Asphaltbänder zu verlassen, taucht in eine Welt ein, die selbst ein Westernfilm nicht toppen kann. Ob zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Four-Wheel-Drive – in Arizona lassen sich noch echte Abenteuer erleben.

Last but not least, ein Besuch des Antelope Canyon, in der Nähe von Page, darf eigentlich nicht fehlen, der ist ja nur 132 Meilen von Flaggstaff weg, immer geradeaus Richtung Norden.

NOW GET YOUR KICKS

Mehr über die Route 66 in Arizona  gibt es hier!.

Alle Fotos © Herbert Worm

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