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Barfußschuhe von
Doghammer

Die Story dahinter

Robert Fliri, ein Südtiroler Kletterer und Design-Student an der Uni Bozen hat den Barfußschuh erfunden und zusammen mit Vibram den FiveFingers auf den Markt gebracht. Wurde damals aber kaum beachtet. Als 2007 Time Fliris Erfindung zur besten Erfindung des Jahres kürte, änderte sich das. Ein Jahr später feierte FiveFingers sein Debüt beim New-York-City-Marathon. Mich haben die Dinger fasziniert und ich kaufte mir 2010 ein paar in einem Münchner Orthopädieladen. Den ganzen Sommer lang trug ich meine FiveFingers auch bei Wanderungen über Stock und Stein. Egal wo ich auftauchte, ich fiel auf und kam mir vor wie E.T. Vor sechzehn Jahren lernte ich wieder barfuß laufen und spürte, dass es meinen Füßen gut tat. Einziger Nachteil damals: Es gab noch keine Socken, zumindest nicht in München, und die FiveFingers wurden immer geruchsintensiver. Wer will schon ständig hören: Papa, du stinkst.

 Seitdem bin ich auf der Suche nach Barfußschuhen für mich.  Alle, die ich bisher getestet habe, konnten mich nicht überzeugen. Warum Doghammer? Ganz einfach: Doghammer hat jetzt auch Barfußschuhe im Angebot und seit vier Jahren habe ich ein paar Doghammer-Schuhe im Dauertest und bin sehr zufrieden damit. Dazu mehr am Ende dieses Beitrags. Für den Test haben wir uns den Barfuß-Wanderschuh Terrar Rock Wool khaki ausgesucht.

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Was zeichnet diesen Doghammer-Barfußschuh aus? Das verwendete Material: Eine herausnehmbare Kork-Innensohle und das Schafloden-Innenfutter aus Merinowolle sorgen für ein gutes Fußklima und die „Lederhaut” außen für eine gewisse Robustheit. Die Vibramsohle vermittelt ein gutes direktes Gefühl zum Untergrund, wie barfuß eben. Mehr kann ich nach dem ersten Testing von rund 10 Kilometern nicht sagen.

Ach ja. Mit einem Klick auf die Gebrauchsanleitung könnt ihr diese kostenlos herunterladen.

Mit Barfußwanderschuhen ins Gebirge? Was sagt der Barfußschuhexperte dazu?

Und jetzt zu unserem Dauertestschuh, der seit vier Jahren im Einsatz ist. Ein Guide Wool Wanderschuh, der abgesehen von einer ziemlich abgelaufenen Sohle immer noch in einem sehr guten Zustand ist. Mit Kork und Wolle im Innenraum besteht er nach wie vor jeden Geruchstest und hat dabei nie eine Sonderbehandlung bekommen. Mit diesem Schuh habe ich „Papa du stinkst” noch nie gehört.

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Warum Barfußschuhe?
Ganz einfach, weil sie nicht nur den Füßen gut tun. Allerdings, wer seit ewigen Zeiten nicht mehr barfuß gelaufen ist und seine Füße nicht trainiert hat, sollte nicht gleich zu einer Tageswanderung aufbrechen. „Modernes Schuhwerk” hat unsere Fußmuskulatur verkümmern lassen und diese sollte erstmal wieder aufgebaut werden.

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